Dein bestes Ich

Mit den folgenden Ideen wirst du nicht plötzlich ganz klar vor dir sehen, wohin es gehen soll in deinem Leben. Dafür ist konkretere Arbeit nötig. Aber natürlich sind es auch die kleinen Stellschrauben, die dein System steuern und ihren Beitrag leisten zu einem neuen, besseren Ich. Unterschätze also nicht ihren Einfluss und teste, was sich ändert, wenn du dich stärker konzentrieren kannst. Durch diese Ideen kannst du deine Konzentration fördern:

1. Besser Schlafen

Während du schläfst, verarbeitet dein Gehirn die Informationen, die es am Tag bekommen hat, und schafft neue Verbindungen im Nervensystem. Wenn du nicht genug schläfst, reicht die Zeit möglicherweise nicht aus, um alles Erlebte zu sortieren. Du startest dann schon unaufgeräumt in den nächsten Tag. Grober Richtwert: sieben bis acht Stunden Schlaf sollten es sein. Um besser schlafen zu können, sorge dafür, dass es richtig dunkel ist, dein Handy auf Flugmodus geschaltet ist (besser noch: alle elektronischen Geräte ganz ausgeschaltet sind), du genügend frische Luft bekommst, einen Rhythmus entwickelst (dich also möglichst immer zur gleichen Zeit hinlegst und aufstehst) und in den zwei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr isst. Übrigens: Du kannst nach dem Aufwachen morgens ruhig noch ein bisschen liegen bleiben. Studien haben ergeben, dass die ersten 20 Minuten nach dem Aufwachen sich perfekt eignen, um die eigenen Gefühle wahrzunehmen, weil in dieser Phase die Sinne bereits voll da, aber der Verstand noch benebelt ist.

2. Nervennahrung futtern

Um effektiv arbeiten zu können, braucht das Gehirn Nervennahrung, vor allem Glukose. Die gibst du ihm am besten über komplexe Kohlenhydrate aus Obst und Gemüse oder auch (weizenfreien) Vollkornprodukten, nicht über Traubenzucker oder Süßigkeiten, die den Glukosespiegel nur sehr kurzfristig hochpushen. Außerdem liefern Nüsse oder fettiger Fisch deinem Gehirn wichtige Omega-3-Fettsäuren. Das Studentenfutter trägt als Nervennahrung seinen Namen nicht umsonst: Eine Mischung aus Mandeln, Walnüssen und (wenig) Rosinen etwa, dient als hervorragender Booster, mit der du deine Konzentration steigern kannst. Und damit die wichtigen Nährstoffe auch alle schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden, solltest du viel trinken. Ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt beschleunigt den Transportprozess enorm.

3. Meditieren und Ausmisten

Um den Kopf so richtig frei zu kriegen und damit überhaupt wieder Raum zu schaffen für Neues, eignet sich das Meditieren perfekt. Viele tun diese Form des Runterkommens immer noch als Esoterikquatsch ab, dabei müssen die Übungen gar nicht spirituell aufgehängt sein. Setz dich zum Beispiel für eine einfache Meditation mal vor ein offenes Feuer. Am Kamin, am Strand oder wo auch immer es dir möglich ist bzw. du es möglich machst. Jetzt siehst du einfach nur den Flammen zu, wie sie durch die Luft züngeln. Du wirst schnell merken, dass du Entspannung verspürst. Am besten atmest du tief ein und aus, verlierst dich immer mehr in den Flammen und stellst dir vor, wie du bei jedem Ausatmen deine negativen Gedanken abschüttelst und sie langsam im Feuer verglühen. Schon nach zehn Minuten wirst du dich wahrscheinlich deutlich leichter fühlen.

„Wer die Ruhe nicht in sich selbst findet, wird sie auch anderswo vergeblich suchen.“
— Francois de la Rochefoucauld

4. Mediennutzung reduzieren und Grenzen ziehen

Um wirklich konzentriert an einer Sache arbeiten zu können, ist es manchmal notwendig, sich vor sich selbst bzw. vor Ablenkung medialer Art zu schützen. Um deine Mediennutzung reduzieren zu können, gibt es etwa die Smartphone-App Offtime mir der du deine Telefonkontakte gruppieren und gezielt blocken kannst (zum Beispiel, wenn für eine gewisse Zeit nur deine Familie zu dir durchkommen soll). Die Software Selfcontrol sperrt den Zugang zu bestimmte Webseiten oder deinem Email-Server, während du auf deinem Rechner an wichtigerem arbeitest.

5. Notizen machen

Was du in einer Phase einer vollen Konzentration auf dich selbst schriftlich festgehalten hast (zum Beispiel deine wichtigsten Handlungsziele oder Vorsätze), kannst du wieder hervorholen, wenn du den Überblick zu verlieren scheinst.


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